ife-Praxistag

Agiler Maschinenbau

Höchstleistung in Produktentwicklung und Auftragsabwicklung

Mehr Innovation. Schnellere Produktentwicklung. Hohe Termintreue trotz dynamischer Kunden-Projekte. Mehr Durchsatz in der Hochkonjunktur. Ein funktionierender Ablauf von Vertrieb über Konstruktion, Einkauf, Teilefertigung und Montage. Und ein konstruktiver Umgang mit unvermeidlichen Überraschungen – trotz sportlicher Termine und trotz vieler gleichzeitiger und individueller Kunden-Projekte. Welcher Maschinenbauer will das nicht? Schneller. Produktiver. Pünktlicher.

Der Praxistag „Agiler Maschinenbau“ beschäftigte sich mit Theorie und Praxis für effektive Entwicklung und Auftragsabwicklung. Firmen wie EMAG, TRUMPF, KAPP, Optima, BOSCH nutzen agiles Arbeiten mit Erfolg. Operational Excellence beim Maschinenbauer bedeutet Höchstleistung in der Entwicklung und in der Multi-Projekt-Abwicklung. Neben technischer Exzellenz im Produkt sind Termintreue und Erhöhung des Durchsatzes wesentliche Faktoren zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit.

Klassisches Projektmanagement im Sinne von Terminplänen, Meilensteinsitzungen und einer Projektleiter-Organisation löst ihre Versprechen nur ein, wenn die Projekte zahm sind – also wenn Lieferanten, Kunden, Wettbewerber wenige Überraschungen produzieren. In einer Welt voller Dynamik leiden Firmen zunehmend an klassischem Projektmanagement: Es versagt. Kunden rebellieren, Mitarbeiter leiden und der Ertrag sinkt.
 


 
Am Praxistag „Agiler Maschinenbau“ wurde in einer praktischen Simulation erarbeitet, welche Arbeits- und Denkweisen sich im Neuen Maschinenbau in hoher Dynamik bewähren. Ganz praktisch. Dazu zählte auch, wie neue Werkzeuge praktisch angewandt werden und welche Tretminen bei der Umsetzung für Ihre Organisation im Verborgenen lauern.

Folgende theoretische und praktische Fragen wurden im Rahmen des Praxistages beantwortet:

  • Für welche Firmen lohnt der Einsatz agiler Methoden und Denkweisen?
  • Was genau ist Agiler Maschinenbau? Welche Firmen im Maschinenbau nutzen welche agilen Ansätze?
  • Wie sind verschiedene Firmen bei der Einführung vorgegangen? Was waren die Hürden und Erfolge?
  • Was sind die organisatorischen Voraussetzungen für funktionierende Umsetzung? Was muss sich in klassisch tickenden Unternehmen ändern?
  • Was muss man tun, damit agile Ansätze garantiert misslingen?
  • Wie kann es trotzdem gehen?

Agile Methoden (z.B. CCPM und SCRUM) wurden kennengelernt und das Gelernte in einer Simulation mit den anderen Teilnehmern des Praxistages vertieft. In Rollenspielen wurde erlebt, wie es bessergehen kann. Aber machen Sie sich nichts vor: Um die Arbeitsweise bei sich zuhause wirklich zu verändern, werden Ihnen Tools wenig helfen. Führung und Organisation sind zu verändern. Am Ende des Praxistages war klar, was zu tun ist. Ihren Geschäftsführer oder ihr Management-Team müssen Sie jetzt überzeugen, Ihnen ein Experiment zu erlauben und den Nutzen zu demonstrieren. Das ist die eigentliche Hürde. Unser Ziel war es, dass wir Ihnen das notwendige Handwerkzeug für diese Hürde mitgeben.

Referent

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Benno Löffler, geschäftsführender Partner der Vollmer & Scheffczyk GmbH

Benno Löffler, geboren 1969, ist seit 2005 geschäftsführender Partner der Vollmer & Scheffczyk GmbH. Nach seinem Maschinenbau-Studium an der Universität Stuttgart, beriet er als Projektleiter am Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) zahlreiche Unternehmen zur Optimierung ihrer Produktionsabläufe. 1999 gründete er die traleon GmbH und war einer der frühen Anwender agiler Methoden der Software-Entwicklung. Heute denkt er gemeinsam mit seinen Klienten den Maschinenbau neu.

 

 

 

 


 
Agiler MaschinenbauEin ife-Praxistag mit Vollmer & Scheffczyk
Gastgeber: Flottweg SE | Vilsbiburg (Nähe Landshut)

Termine:
29. November 2017 von 9:00 bis 17:00 Uhr
02. August 2017 von 9:00 bis 17:00 Uhr

Veranstaltungsort
Flottweg SE
Industriestraße 6-8
84137 Vilsbiburg
www.flottweg.com
 


 

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