Rech­nungs­we­sen . Con­trol­ling . Finan­zen

Digi­ta­li­sie­rung: Eine Her­aus­for­de­rung für die Finanz­kom­mu­ni­ka­ti­on

Schnel­lig­keit durch Tech­nik. Das ist eines der Zie­le, das sich vie­le Kre­dit­ver­si­che­rer auf die Fah­nen geschrie­ben haben. Die schnel­le­ren und schlan­ke­ren Pro­zes­se sind zwar im Inter­es­se des Kun­den, ber­gen aber auch Risi­ken. So wer­den durch das maschi­nel­le Rating immer wie­der Unter­neh­men abge­wer­tet, weil sie es ver­säumt haben, wich­ti­ge Finanz­in­for­ma­tio­nen zur Ver­fü­gung zu stel­len.

Ban­ken und Ver­si­che­run­gen arbei­ten seit gerau­mer Zeit dar­an, ihre Pro­zes­se zu ver­ein­fa­chen und ver­schlan­ken. Was Fin­techs vor­ma­chen – zum Bei­spiel Kre­dit­ent­schei­dun­gen inner­halb von 24 Stun­den – geht auch an den eta­blier­ten Anbie­tern nicht spur­los vor­bei. So sind immer mehr Ent­schei­dun­gen soft­ware­un­ter­stützt, wodurch Per­so­nal­kos­ten gesenkt und der Kun­den­wunsch nach Schnel­lig­keit erfüllt wer­den kann.

Für die kom­men­den Mona­te sieht GFL dabei noch­mal eine deut­li­che Digi­ta­li­sie­rungs­ten­denz: Die Indi­vi­dua­li­sie­rung sinkt, die Maschi­ne gibt die Ent­schei­dung vor, es erfolgt eine immer stär­ke­re Auto­ma­ti­sie­rung. Das Pro­blem dabei ist nur, dass in der auto­ma­ti­sier­ten Bewer­tung der Kre­dit­ver­si­che­rer immer wie­der wich­ti­ge Fak­to­ren nicht berück­sich­tigt wer­den. Teil­wei­se kommt es zu fal­schen Ent­schei­dun­gen, weil zu wenig Infos berück­sich­tigt wer­den. Die Kon­se­quenz: wer­den (Teil-)Ziele in den regel­mä­ßi­gen inter­nen Repor­tings deut­lich ver­fehlt, führt das umge­hend zu einer mas­si­ven Kor­rek­tur der Geschäfts­po­li­tik.

Hin­zu kommt die ange­spann­te wirt­schaft­li­che Lage in man­chen Län­dern und Bran­chen: Ita­li­en wird von Kre­dit­ver­si­che­rern stark nega­tiv betrach­tet, so dass es zum Teil schon Limit­re­du­zie­run­gen in struk­tu­rier­ter Form, d. h. Maß­nah­men über alle Kun­den hin­weg, gab. Auch die Hal­tung zu Kun­den im UK-Export­an­teil ist kri­tisch. Auf Auto­mo­bil­zu­lie­fe­rern liegt eben­falls ein star­ker Fokus, was auch bereits zu Redu­zie­run­gen von Limi­ten geführt hat.

In die­sem Umfeld ist eine funk­tio­nie­ren­de Finanz­kom­mu­ni­ka­ti­on beson­ders wich­tig. Trotz­dem sehen wir immer wie­der, dass Fir­men nicht zeit­nah und ziel­ge­rich­tet die von den Ver­si­che­rern benö­tig­ten Finanz­in­for­ma­ti­on zur Ver­fü­gung stel­len. Dar­auf reagie­ren Kre­dit­ver­si­che­rer viel­fach mit Anpas­sun­gen nach unten. So hört man ver­stärkt im Markt, dass Kre­dit­ver­si­che­rungs­ge­sell­schaf­ten aus die­sem Grund sogar schon Kre­dit­li­mi­te auf gro­ße Unternehmen/Unternehmensgruppen redu­ziert haben.

Was vie­le Unter­neh­mer unter­schät­zen: Durch die auto­ma­ti­sier­ten Pro­zes­se sind die wesent­li­chen Infos meist nur die, die tech­nisch aus­wert­bar sind. Wei­te­re Fak­to­ren spie­len eine unter­ge­ord­ne­te Rol­le, da das maschi­nel­le Rating kaum mensch­lich anzu­pas­sen ist. Wel­che der Daten, die man ein­ge­reicht hat, tat­säch­lich tech­nisch bewer­tet wer­den und in den Score­wert ein­flie­ßen – in die­se Ent­schei­dun­gen haben Unter­neh­mer im Nor­mal­fall kei­ner­lei Ein­blick.

Umso wich­ti­ger sehen wir die Bedeu­tung einer kom­pe­ten­ten und akti­ven Finanz­kom­mu­ni­ka­ti­on: Wann wer­den wel­che Daten den Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaf­ten zur Ver­fü­gung gestellt? Wer im Haus hat dann die Bewer­tung vor­ge­nom­men und mit wel­chem Ergeb­nis? War­um ist der Score­wert so? Fra­gen über Fra­gen, die eine Fir­ma ohne Finanz­kom­mu­ni­ka­ti­on nicht beant­wor­tet bekommt. Und vor allem: Was kann man unter­neh­men, damit die Bewer­tung sich ver­bes­sert? Dies bleibt eigent­lich immer im Dun­keln.

GFL hat sich seit Jah­ren mit dem The­ma beschäf­tigt. Dadurch sind wir sehr nah an den Ände­run­gen der Ver­si­che­rer dran – sei es in der Geschäfts­po­li­tik, bei tech­ni­schen Ver­än­de­run­gen, Zustän­dig­kei­ten oder in Orga­ni­sa­ti­ons­än­de­run­gen. Wel­chen Vor­teil es für Unter­neh­men hat, die Finanz­kom­mu­ni­ka­ti­on in Pro­fi­hand zu legen, ver­ra­ten wir Ihnen auf unse­rer Home­page: https://www.gfl-broker.de/finanzkommunikation

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu Kre­dit­ver­si­che­run­gen fin­den Sie hier »

War­um ist GFL Part­ner des ife?

Unse­re Grün­de

Die Pro­dukt­ent­wick­lung eines Ein­zel­fer­ti­gers für sei­nen Auf­trag­ge­ber ist natur­ge­mäß sehr indi­vi­du­ell. Genau­so spe­zi­ell, und auf die Bedürf­nis­se des Her­stel­lers und sei­nes Kun­den abge­stimmt, ist erfah­rungs­ge­mäß die Absi­che­rung der Ent­wick­lungs- und  Pro­duk­ti­ons­kos­ten sowie des Ver­kaufs  gegen Insol­venz oder Nicht­zah­lung des Abneh­mers. Als Spe­zi­al­mak­ler berät GFL sei­ne Kun­den seit vie­len Jah­ren in die­sem Geschäfts­feld. Unser lang­jäh­ri­ges Know-how sowie die her­vor­ra­gen­den Kon­tak­te in die­sen Berei­chen erlau­ben schnel­le und unkom­pli­zier­te Lösun­gen. Der Ein­zel­fer­ti­ger kann sich bei einer Part­ner­schaft mit GFL dar­auf ver­las­sen, dass wir unse­re Arbeit in sei­nem Sin­ne machen. Er kann sich selbst somit auf die eige­nen Kom­pe­ten­zen, näm­lich die Ent­wick­lung und Fer­ti­gung hoch­wer­ti­ger Pro­duk­te kon­zen­trie­ren.

Mar­cus Sara­fin

Geschäfts­füh­ren­der Gesell­schaf­ter GFL Mak­ler- und Bera­tungs­ge­sell­schaft mbH Gesell­schaft für Liqui­di­tät

Impulstage für Einzelfertiger

Veranstaltungen