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Insol­ven­zen im Mit­tel­stand stei­gen – Kre­dit­ver­si­che­rung wird wich­ti­ger

Ein Bericht der GFL – Gesell­schaft für Liqui­di­tät

Eigent­lich ist die Lage durch­aus posi­tiv: In Deutsch­land gibt es so weni­ge Insol­ven­zen, wie seit 23 Jah­ren nicht mehr. Doch wäh­rend immer weni­ger Kleinst­un­ter­neh­men in die Plei­te schlit­tern, sind deut­lich mehr Mit­tel­ständ­ler und Groß­un­ter­neh­men betrof­fen – ein Trend, der sich zukünf­tig noch ver­stär­ken könn­te. Eine Prü­fung der bestehen­den größ­ten Kun­den wird dadurch deut­lich wich­ti­ger, um das eige­ne Unter­neh­men vor einem Aus­fall des Kun­den zu schüt­zen. In die­ser Pha­se macht es Sinn, erneut über eine Kre­dit­ver­si­che­rung nach­zu­den­ken.

So sind die aktu­el­len Zah­len der Wirt­schafts­aus­kunf­tei Credit­re­form nur auf den ers­ten Blick posi­tiv: Die Zahl der Insol­ven­zen ist im ers­ten Halb­jahr um 3,3 Pro­zent gesun­ken, bei Kleinst­un­ter­neh­men gab es sogar einen Rück­gang um 10,2 Pro­zent, das Ver­ar­bei­ten­de Gewer­be und das Bau­ge­wer­be dür­fen sich über deut­lich weni­ger Plei­ten freu­en. Die Kehr­sei­te der Medail­le: Im Mit­tel­stand haben die Unter­neh­mens­plei­ten um 10,8 Pro­zent zuge­nom­men. Bei Groß­un­ter­neh­men sogar um 66,7 Pro­zent. Die Sum­me der aus­ge­fal­le­nen For­de­run­gen aus Insol­ven­zen nimmt dadurch eben­so zu wie die Zahl der betrof­fe­nen Mit­ar­bei­ter.

Ein Trend, den auch GFL beob­ach­tet. „Auch in unse­rem Kun­den­kreis stel­len wir einen Trend zu mehr Insol­ven­zen fest“, berich­tet GFL-Geschäfts­füh­rer Mar­cus Sara­fin. „Die Aus­fäl­le sind bran­chen­über­grei­fend zu sehen, die Grö­ßen­ord­nung des ein­zel­nen Aus­falls wird ten­den­zi­ell höher.“ Wäh­rend das Insol­venz­ge­sche­hen in ande­ren Tei­len der Welt bereits Grund zur Sor­ge gibt, ist die Lage der meis­ten deut­schen Unter­neh­men durch die sehr gute Kon­junk­tur momen­tan noch gut.

„Aller­dings kann man jetzt schon beob­ach­ten, dass Unter­neh­men mit mitt­le­rer und schwa­cher Boni­tät, gera­de bei höhe­ren Umsät­zen, immer mehr Pro­ble­me haben, mit Ban­ken ihren Finan­zie­rungs­be­darf zu decken“, sagt Sara­fin. Soll­te sich die Kon­junk­tur ein­trü­ben, kann dann schnell ein Schnee­ball­ef­fekt ein­set­zen: Durch das höhe­re Risi­ko ver­ge­ben die Ban­ken noch weni­ger Kre­di­te, das Rating bei Aus­kunftei­en sinkt und die Kre­dit­ver­si­che­rer redu­zie­ren ihre Kre­dit­li­mi­te – eine sich mul­ti­pli­zie­ren­de Nega­tiv­ent­wick­lung. Die­se auf­zu­hal­ten ist in der jet­zi­gen Pha­se noch mach­bar; soll­te das Kon­junk­tur­ba­ro­me­ter aller­dings sin­ken, wird es deut­lich schwe­rer, eine Unter­neh­mens­kri­se zu ver­mei­den.

Auch bei den Kre­dit­ver­si­che­rern spürt GFL ein ver­mehr­tes Inter­es­se, aktu­el­le Infor­ma­tio­nen zu erhal­ten, um ihre indi­vi­du­el­le Bewer­tung mög­lichst an der aktu­el­len Situa­ti­on des Unter­neh­mens aus­zu­rich­ten und reagie­ren zu kön­nen.
Für Unter­neh­men, die noch kei­ne Kre­dit­ver­si­che­rung haben, wird die Absi­che­rung nun inter­es­san­ter. Momen­tan ist es noch ein­fa­cher aus­rei­chen­de Limi­te zu bekom­men, als in der Kri­se neu anzu­fra­gen. Es ist nun ein­mal ein gro­ßer Unter­schied, ob man bestehen­de Limi­te bei­be­hält oder neue über­nimmt. Ver­si­cher­te Unter­neh­men soll­ten ihre Ver­trags­ge­stal­tung gut prü­fen, zum Bei­spiel in Hin­blick auf die Pro­lon­ga­ti­on der Lauf­zeit: Ist es wich­ti­ger, die bestehen­den Bedin­gun­gen län­ger­fris­tig zu sichern reagie­ren zu kön­nen, wenn in der fes­ten Ver­trags­lauf­zeit die bestehen­de Limi­te deut­lich gesenkt wer­den und man damit das Risi­ko zum Teil allei­ne trägt?

Aus Sicht von GFL ist daher momen­tan die Absi­che­rung ein­zel­ner Kun­den (sin­gle risk cover) beson­ders inter­es­sant. Hier­bei besteht die Mög­lich­keit, nicht ver­si­cher­te Kun­den ander­wei­tig zu decken. Die Nach­fra­ge zeigt, dass die­ses Modell zuneh­mend an Bedeu­tung gewinnt.

Eben­falls attrak­tiv ist die Mög­lich­keit von Kre­dit­ver­si­che­run­gen mit unkünd­ba­ren Limi­ten. Kre­dit­ver­si­che­rer kön­nen hier­bei für min­des­tens zwölf Mona­te die Limi­te nicht kür­zen, was den Kun­den eine spür­ba­re Sicher­heit gibt. Da sol­che Model­le in Deutsch­land und der Schweiz nur wenig ver­brei­tet sind, bie­tet es sich für man­che Unter­neh­men an, auf Absi­che­rungs­mög­lich­kei­ten in ande­ren Län­dern zurück­zu­grei­fen. Einen welt­wei­ten Über­blick bie­tet dabei das von GFL mit­ge­grün­de­te inter­na­tio­na­le Netz­werk CREDEA.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum The­ma fin­den Sie unter www.gfl-broker.de/kreditversicherung

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Die Pro­dukt­ent­wick­lung eines Ein­zel­fer­ti­gers für sei­nen Auf­trag­ge­ber ist natur­ge­mäß sehr indi­vi­du­ell. Genau­so spe­zi­ell, und auf die Bedürf­nis­se des Her­stel­lers und sei­nes Kun­den abge­stimmt, ist erfah­rungs­ge­mäß die Absi­che­rung der Ent­wick­lungs- und  Pro­duk­ti­ons­kos­ten sowie des Ver­kaufs  gegen Insol­venz oder Nicht­zah­lung des Abneh­mers. Als Spe­zi­al­mak­ler berät GFL sei­ne Kun­den seit vie­len Jah­ren in die­sem Geschäfts­feld. Unser lang­jäh­ri­ges Know-how sowie die her­vor­ra­gen­den Kon­tak­te in die­sen Berei­chen erlau­ben schnel­le und unkom­pli­zier­te Lösun­gen. Der Ein­zel­fer­ti­ger kann sich bei einer Part­ner­schaft mit GFL dar­auf ver­las­sen, dass wir unse­re Arbeit in sei­nem Sin­ne machen. Er kann sich selbst somit auf die eige­nen Kom­pe­ten­zen, näm­lich die Ent­wick­lung und Fer­ti­gung hoch­wer­ti­ger Pro­duk­te kon­zen­trie­ren.

Mar­cus Sara­fin

Geschäfts­füh­ren­der Gesell­schaf­ter GFL Mak­ler- und Bera­tungs­ge­sell­schaft mbH Gesell­schaft für Liqui­di­tät

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