Per­so­nal­man­ge­ment

Frus­tra­ti­ons­to­le­ranz

Wer als Ein­zel­fer­ti­ger Erfolg haben will, muss mit­un­ter hart im Neh­men sein. Wäh­rend Seri­en­fer­ti­ger Pro­ble­me wirk­sam aus­schlie­ßen kön­nen, indem sie die erfor­der­li­chen Pro­blem­lö­sun­gen stan­dar­di­sie­ren, sieht die Lage in der Ein­zel­fer­ti­gung völ­lig anders aus. Mit jedem neu­en Pro­jekt wer­den die Kar­ten neu gemischt. Ganz unvor­be­rei­tet sind Ein­zel­fer­ti­ger natür­lich nicht. Zwei­fel­los las­sen sich Erfah­run­gen aus abge­schlos­se­nen Pro­jek­ten nut­zen. Unge­ach­tet des­sen müs­sen sie jedoch dar­auf gefasst sein, dass sich der aktu­el­le Auf­trag in wesent­li­chen Aspek­ten von Vor­gän­ger­pro­jek­ten abhebt. Je kom­ple­xer dann die Anfor­de­run­gen sind, des­to zahl­rei­cher wer­den die mög­li­chen Fall­stri­cke. Ent­spre­chend viel­fäl­tig sind die Anläs­se für Frust.

Emo­tio­na­les Gleich­ge­wicht för­dert fach­li­chen Erfolg

Ob ein Mit­ar­bei­ter die­sem Druck gewach­sen ist, dür­fen gera­de Ein­zel­fer­ti­ger nicht unter­schät­zen. Denn um ein aktu­el­les Pro­blem fach­lich ange­mes­sen zu lösen, müs­sen die Ver­ant­wort­li­chen zual­ler­erst ein­mal emo­tio­nal damit klar kom­men. Gera­de Füh­rungs­kräf­te brau­chen hier ein extrem hohes Maß an Frus­tra­ti­ons­to­le­ranz. Nicht zuletzt auch im Umgang mit den Kun­den, die sich mit der Kom­ple­xi­tät des Ein­zel­fer­ti­gers ten­den­zi­ell eher nicht beschäf­ti­gen wol­len.

Klar­heit im Aus­wahl­ver­fah­ren

Unge­ach­tet sei­ner Trag­wei­te wird das Ver­mö­gen, Frus­tra­tio­nen zu ver­ar­bei­ten, in vie­len Bewer­bungs­ver­fah­ren nicht ein­mal andis­ku­tiert. In der Pra­xis erwei­sen sich vor allem Assess­ment Cen­ter als sinn­vol­les Instru­ment, um die Frus­tra­ti­ons­to­le­ranz eines poten­zi­el­len Mit­ar­bei­ters zu erhe­ben. Zudem ist es sinn­voll, gezielt psy­cho­lo­gisch geschul­te Bera­ter in das Aus­wahl­ver­fah­ren ein­zu­bin­den. Die­se kön­nen über wis­sen­schaft­lich abge­si­cher­te Metho­den wie etwa Psy­cho­gram­me ermit­teln, ob der Bewer­ber dem Wech­sel­spiel sei­nes zukünf­ti­gen Berufs­all­tags tat­säch­lich gewach­sen ist.

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