Wissensplattform für Denker und Macher

Netzwerk für

Begegnungen Losgröße 1+ Einzelfertiger

Industriellen 3D-Druck

KI macht den industriellen 3D-Druck zuverlässiger

Künstliche Intelligenz (KI) gewinnt zunehmend an Bedeutung in der additiven Fertigung – vor allem dort, wo es um komplexe Bauteile in kleinen Stückzahlen geht. Ein aktuelles Beispiel liefert das Oak Ridge National Laboratory (ORNL) in den USA: Forschende haben ein neues Datenset veröffentlicht, das speziell für die Prozessüberwachung im Pulverbett-3D-Druck entwickelt wurde. In Verbindung mit der KI-Software Peregrine können Druckprozesse jetzt in Echtzeit analysiert und Abweichungen frühzeitig erkannt werden.

Gerade für Einzelfertiger ist dies ein entscheidender Fortschritt. Denn häufig werden Einzelstücke oder Kleinserien mit hoher Komplexität produziert, bei denen Fehler im Fertigungsprozess besonders teuer und zeitaufwendig sind. Durch KI-gestützte Überwachung lassen sich Ausschussquoten reduzieren und die Qualitätssicherung effizienter gestalten. Anstatt fehlerhafte Teile erst nach der Produktion auszusortieren, greift das System bereits während der Fertigung korrigierend ein.

Ein weiterer Vorteil: Die gewonnenen Daten können genutzt werden, um zukünftige Prozesse zu optimieren. So entsteht ein kontinuierlicher Lernprozess, bei dem die KI mit jeder Fertigung „klüger“ wird. Für Unternehmen bedeutet das nicht nur mehr Prozesssicherheit, sondern auch die Chance, innovative Geschäftsmodelle rund um den 3D-Druck auszubauen – etwa die Fertigung hochspezialisierter Bauteile auf Abruf.

Damit wird deutlich: Der Einsatz von KI im 3D-Druck ist kein Zukunftsszenario mehr, sondern ein handfestes Werkzeug, das Einzelfertigern schon heute Wettbewerbsvorteile verschaffen kann.

 

Quelle: Oak Ridge National Laboratory / TechXplore (2025)

Netzwerk für

Begegnungen Losgröße 1+ Einzelfertiger

Schreiben Sie uns

Die mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder

News

News

News

Netzwerk für

Begegnungen Losgröße 1+ Einzelfertiger