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	<title>Janine Jaenicke, Autor bei ife - Netzwerk für Einzelfertiger</title>
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	<title>Janine Jaenicke, Autor bei ife - Netzwerk für Einzelfertiger</title>
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		<title>Was geht verloren, wenn erfahrene Fachkräfte den Betrieb verlassen?</title>
		<link>https://www.ife-institut-einzelfertiger.de/was-geht-verloren-wenn-erfahrene-fachkraefte-den-betrieb-verlassen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Janine Jaenicke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 05:41:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[homepage news]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um dem Klimawandel entgegenzutreten, ist es nötig, die Belastung der Atmosphäre mit schädlichem CO₂ drastisch zu reduzieren. Technologische Innovation wird in diesem Zusammenhang aus Sicht des ife – Netzwerk für Einzelfertiger zu häufig vernachlässigt, anstatt sie als wesentlichen Faktor zu begreifen. Mit Verboten und Einschränkungen alleine, wird der Wirtschaftsstandort Deutschland auf Dauer stark gefährdet sein…</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ife-institut-einzelfertiger.de/was-geht-verloren-wenn-erfahrene-fachkraefte-den-betrieb-verlassen/">Was geht verloren, wenn erfahrene Fachkräfte den Betrieb verlassen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ife-institut-einzelfertiger.de">ife - Netzwerk für Einzelfertiger</a>.</p>
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									<h1>Was geht verloren, wenn erfahrene Fachkräfte den Betrieb verlassen?</h1><p><em>In vielen Einzelfertigungs-Betrieben steckt das entscheidende Know-how in einer Handvoll erfahrener Köpfe. Wenn diese Kolleginnen und Kollegen in Rente gehen, droht nicht nur eine Personallücke – sondern ein Kompetenzverlust, der sich in Projekten, Reklamationen und Kundenbeziehungen niederschlägt.</em></p><p>Der demografische Wandel trifft große Konzerne und kleine Fertiger gleichermaßen – aber nicht gleich hart. Während ein Großbetrieb den Renteneintritt einer erfahrenen Fachkraft durch strukturierte Übergabeprozesse abfedern kann, fehlt vielen Losgröße-1+-Betrieben genau diese Pufferfähigkeit.</p><p>Die Zahlen sind bekannt: Bis 2034 verlässt rund ein Drittel der Belegschaft im deutschen Maschinenbau die Unternehmen – 296.000 Beschäftigte gehen in Rente, nur 118.000 Nachrücker stehen bereit. Was diese Zahl nicht zeigt: Welcher Anteil davon Schlüsselpersonen sind, deren Wissen nirgendwo dokumentiert ist.</p><h6 class="src">Quelle: Grant Thornton – Maschinenbau im Wandel (Januar 2026) / VDMA</h6><div> </div><div class="pullquote"><em>„Das Problem ist nicht, dass jemand geht. Das Problem ist, dass sein Wissen nirgendwo steht.&#8220;</em></div><div> </div><h2>Warum Wissenstransfer in der Einzelfertigung besonders kritisch ist</h2><p>In der Serienfertigung lassen sich Prozesse standardisieren – was heute funktioniert, funktioniert morgen genauso. In der Losgröße 1+ ist das anders: Jedes Projekt ist einmalig, jede Lösung hart erarbeitet, jede Kundenbeziehung über Jahre gewachsen.</p><p>Typische Verlustszenarien: Eine erfahrene Konstrukteurin weiß, welche Materialcharge für welchen Kunden welche Besonderheiten hat. Ein langjähriger Projektleiter kennt die stillen Anforderungen eines Stammkunden, die nie ins Lastenheft geschrieben wurden. Geht dieses Wissen verloren, merkt man es erst beim nächsten Projekt – meist durch eine Reklamation.</p><p> </p><hr /><h2>In vier Schritten zum strukturierten Wissenstransfer</h2><p>Es braucht keine aufwändige Software. Was zählt, ist eine klare Methodik und der Wille, rechtzeitig anzufangen – mindestens zwölf Monate vor dem geplanten Austritt.</p><div class="steps"><div class="step"><div class="step-num"><strong>1. Wissensträger identifizieren</strong></div><div class="step-body"><div class="step-text">Wer im Betrieb besitzt Wissen, das nirgendwo dokumentiert ist? Nicht nur Führungskräfte – oft sind es Fachkräfte mit 20+ Jahren Betriebszugehörigkeit, die das stille Know-how tragen.</div></div></div><div class="step"><div> </div><div class="step-num"><strong>2. Wissensarten unterscheiden</strong></div><div class="step-body"><div class="step-text">Explizites Wissen (Zeichnungen, Checklisten, Prozessbeschreibungen) lässt sich dokumentieren. Implizites Wissen – Erfahrungsgespür, Kundenkenntnisse, Fehlerdiagnose – braucht Tandem-Arbeit und strukturierte Gespräche.</div></div></div><div class="step"><div> </div><div class="step-num"><strong>3. Übergabe als Projekt behandeln</strong></div><div class="step-body"><div class="step-text">Kein Wissenstransfer ohne Zeitplan, Verantwortlichen und konkretes Format. Tandems, Video-Dokumentationen, gemeinsame Projektbearbeitung über 6–12 Monate – was passt, entscheidet der Betrieb, nicht das Tool.</div></div></div><div class="step"><div> </div><div class="step-num"><strong>4. Digital sichern, aber pragmatisch</strong></div><div class="step-body"><div class="step-text">Ein gut gepflegtes Wiki oder eine strukturierte Ablage im ERP-System ist wertvoller als ein teures Wissensmanagementsystem, das niemand nutzt. Niedrigschwelligkeit schlägt Vollständigkeit.</div></div></div></div><hr /><h2> </h2><h2>Was das für Losgröße-1+-Betriebe konkret bedeutet</h2><div class="highlight-box"><p><strong>Ein Rechenbeispiel:</strong> Ein Betrieb mit 40 Mitarbeitenden hat statistisch 4–6 Beschäftigte, die in den nächsten fünf Jahren ausscheiden. Bei einem durchschnittlichen Projektwert von 150.000 € und einer Fehlerquote von 5 % durch Wissensverlust entstehen potenzielle Mehrkosten von 30.000–60.000 € – pro Projekt, nicht pro Jahr.</p></div><p>Die gute Nachricht: Wissenstransfer muss kein großes Programm sein. Viele der wirksamsten Maßnahmen kosten vor allem Zeit – und die lässt sich einplanen, wenn man früh genug anfängt.</p><p>Das ife-Netzwerk bringt Einzelfertiger zusammen, die genau diese Herausforderungen kennen – und Lösungen gefunden haben, die in der Praxis funktionieren, nicht nur in Beratungsfolien.</p><p> </p><h6 class="quellen-title">QUELLEN<br />Grant Thornton – Maschinenbau im Wandel, Januar 2026<br />VDMA – Prognose Fachkräfteentwicklung Maschinenbau 2024–2034<br />VDI / IW Köln – MINT-Frühjahrsreport 2026</h6>								</div>
					</div>
		</div>
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		<title>OT-Security &#038; Cybersicherheit: Die unsichtbare Bedrohung in der Fertigung</title>
		<link>https://www.ife-institut-einzelfertiger.de/ot-security-cybersicherheit-die-unsichtbare-bedrohung-in-der-fertigung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Janine Jaenicke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 12:03:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[homepage news]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um dem Klimawandel entgegenzutreten, ist es nötig, die Belastung der Atmosphäre mit schädlichem CO₂ drastisch zu reduzieren. Technologische Innovation wird in diesem Zusammenhang aus Sicht des ife – Netzwerk für Einzelfertiger zu häufig vernachlässigt, anstatt sie als wesentlichen Faktor zu begreifen. Mit Verboten und Einschränkungen alleine, wird der Wirtschaftsstandort Deutschland auf Dauer stark gefährdet sein…</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="4573992" class="elementor elementor-4573992" data-elementor-post-type="post">
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									<h2>Produktion als Angriffsziel – Dragos OT Cybersecurity Report 2026</h2>
<p>Der Cybersecurity Report wurde im Februar 2026 bereits im neunten Jahr in Folge vorgestellt. Er gilt als eine der umfassendsten Analysen der Cyberbedrohungen, denen industrielle und kritische Infrastrukturen weltweit ausgesetzt sind. OT steht für Operational Technology und meint alle IT-Systeme, die physische Prozesse steuern und überwachen: Fertigungsanlagen, Robotersteuerungen, Förderanlagen, Druckregler, Ventile oder Stromversorgungen in Industriebetrieben.&nbsp;</p>
<p>Wenn eine solche Steuerungsanlage durch einen Cyberangriff manipuliert wird, steht nicht nur ein Computer still, sondern es kann die gesamte Produktion zum Erliegen kommen oder es entsteht physischer Schaden an Maschinen, Gebäuden oder sogar an Menschen. Angreifer kartieren heute aktiv, wie diese Steuerungssysteme funktionieren. Das heißt, sie analysieren gezielt Netzwerktopologien, Maschinentypen und Prozessabläufe, bevor sie zuschlagen. Das ist ein fundamentaler Unterschied zur klassischen Ransomware, die wahllos Daten verschlüsselt und auf Lösegeldzahlung hofft.</p>
<table width="602">
<tbody>
<tr>
<td width="368">
<p><strong>Ransomware-Gruppen auf Industrie 2025</strong></p>
</td>
<td width="234">
<p>119 (+49 % ggü. 2024)</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="368">
<p><strong>OT-Umgebungen ohne IT/OT-Segmentierung</strong></p>
</td>
<td width="234">
<p>81 % (Dragos 2026)</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="368">
<p><strong>Cyberangriffe/Woche dt. Unternehmen Q2/2025</strong></p>
</td>
<td width="234">
<p>1.286 (+22 %)</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="368">
<p><strong>BSI: Angriffe richten sich gegen KMU</strong></p>
</td>
<td width="234">
<p>80 % aller Fälle</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="368">
<p><strong>Durchschn. Schaden pro Vorfall (KMU)</strong></p>
</td>
<td width="234">
<p>ca. 95.000 Euro (HDI 2024)</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="368">
<p><strong>Bedrohung als hoch/sehr hoch eingeschätzt</strong></p>
</td>
<td width="234">
<p>74 % (Diconium Studie 2026)</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h6><strong>Quelle: </strong><a href="https://www.securitytoday.de/2026/03/23/ot-angriffe-maschinenbau-2026/">Dragos OT Cybersecurity Report 2026 (Februar 2026)</a>,<strong>&nbsp;<br></strong><a href="https://special.diconium.com/de/insights/knowledge/studie-cybersecurity-in-der-deutschen-industrie-2026">Diconium-Studie: Cybersecurity in der deutschen Industrie 2026</a></h6>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>NIS2: Ab 2026 Pflicht, nicht Kür</h2>
<p><strong>NIS2</strong> steht für die <strong>Network and Information Security Directive 2</strong> – eine EU-Richtlinie zur Cybersicherheit, die die ursprüngliche NIS-Richtlinie von 2016 ablöst. Die nationale Umsetzung in deutsches Recht stellt klare Anforderungen an drei Bereiche:</p>
<ul>
<li><strong>Risikomanagement</strong>: Unternehmen müssen Cyberrisiken systematisch identifizieren, bewerten und mit konkreten Maßnahmen adressieren.</li>
<li><strong>Meldepflichten</strong>: Erhebliche Sicherheitsvorfälle müssen innerhalb von 24 Stunden an das BSI gemeldet werden.</li>
<li><strong>Persönliche Haftung der Geschäftsleitung</strong>: Geschäftsführer und Vorstände können bei Verstößen persönlich haftbar gemacht werden – Cybersicherheit ist damit Chefsache.</li>
</ul>
<p><br></p><p>Besonders relevant für Zulieferer: Wer als <strong>Einzelfertiger</strong> – also ein Betrieb, der individuelle Teile oder Maschinen nach Kundenspezifikation herstellt – in der Lieferkette eines größeren <strong>OEMs</strong> (Original Equipment Manufacturer) tätig ist, dem kann NIS2-Konformität zur echten Marktvoraussetzung werden. Großunternehmen werden zunehmend verlangen, dass ihre Lieferanten nachweislich sichere IT- und OT-Infrastrukturen betreiben.</p>
<p></p>
<h2><br></h2><h2>Erste Schritte zur sicheren IT Infrastruktur für Einzelfertiger</h2>
<p>Laut BSI-Lagebericht 2025 richten sich etwa 80 % aller Cyberangriffe in Deutschland gegen KMU – nicht weil sie wertvolle Daten haben, sondern weil sie schlechter geschützt sind. KMU erfüllen im Schnitt nur 56 % der Basis-Anforderungen. Deshalb sollten mindestens diese wichtigen ersten Schritte gemacht werden:</p>
<p><b>1. Zugänge absichern – Multi-Faktor-Authentifizierung<br>(MFA)</b></p>
<p>Alle wichtigen Konten (E-Mail, Cloud, Buchhaltung) mit einem zweiten Faktor (z. B. Authenticator-App) schützen. Starke, einzigartige Passwörter via Passwort-Manager verwenden.</p>
<p><b>2. Regelmäßige Backups einrichten</b></p>
<p>Die 3-2-1-Regel: 3 Kopien, auf 2 verschiedenen Medien, davon 1 außer Haus (z. B. Cloud-Backup). Backups regelmäßig testen, ob die Wiederherstellung funktioniert.</p>
<p><b>3. Software &amp; Betriebssystem aktuell halten</b></p>
<p>Automatische Updates aktivieren – täglich entstehen durchschnittlich 119 neue Sicherheitslücken, ein Anstieg von 24 % gegenüber dem Vorjahr. Ungepatchte Systeme sind ein Haupteinfallstor.</p>
<p><b>4. Firewall &amp; Antivirenschutz aktivieren</b></p>
<p>Die eingebaute Windows-Firewall und ein aktueller Virenscanner sind Mindeststandard. Für das WLAN: sicheres Passwort, WPA3 oder WPA2, Router-Firmware aktuell halten.</p>
<p><b>5. Phishing erkennen lernen</b></p>
<p>Der Mensch ist in kleinen Betrieben oft die erste und letzte Sicherheitsinstanz. Wenn jemand eine Phishing-Mail erkennt, eine verdächtige Datei nicht öffnet oder bei einer seltsamen Zahlungsanweisung kurz nachfragt, ist oft schon viel gewonnen.</p>
<p><b>6. Notfallplan erstellen</b></p>
<p></p>
<p>Einen einfachen Plan für den Ernstfall aufschreiben: Wen rufe ich an? Wie trenne ich infizierte Geräte vom Netz? Wo sind die&nbsp;Backup-Zugänge?</p>
<p></p>								</div>
					</div>
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		</section>
				</div>
		<p>Der Beitrag <a href="https://www.ife-institut-einzelfertiger.de/ot-security-cybersicherheit-die-unsichtbare-bedrohung-in-der-fertigung/">OT-Security &amp; Cybersicherheit: Die unsichtbare Bedrohung in der Fertigung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ife-institut-einzelfertiger.de">ife - Netzwerk für Einzelfertiger</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Handelspolitik &#038; US-Zölle: Was Einzelfertiger jetzt wissen müssen</title>
		<link>https://www.ife-institut-einzelfertiger.de/handelspolitik-us-zoelle-was-einzelfertiger-jetzt-wissen-muessen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Janine Jaenicke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2026 08:28:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[homepage news]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um dem Klimawandel entgegenzutreten, ist es nötig, die Belastung der Atmosphäre mit schädlichem CO₂ drastisch zu reduzieren. Technologische Innovation wird in diesem Zusammenhang aus Sicht des ife – Netzwerk für Einzelfertiger zu häufig vernachlässigt, anstatt sie als wesentlichen Faktor zu begreifen. Mit Verboten und Einschränkungen alleine, wird der Wirtschaftsstandort Deutschland auf Dauer stark gefährdet sein…</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ife-institut-einzelfertiger.de/handelspolitik-us-zoelle-was-einzelfertiger-jetzt-wissen-muessen/">Handelspolitik &amp; US-Zölle: Was Einzelfertiger jetzt wissen müssen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ife-institut-einzelfertiger.de">ife - Netzwerk für Einzelfertiger</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="4573947" class="elementor elementor-4573947" data-elementor-post-type="post">
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									<h2>Warum dieses Thema für Losgröße-1-Fertiger existenziell ist</h2><p>Die US-Zollpolitik hat den deutschen Maschinen- und Anlagenbau 2025 mit voller Wucht getroffen. Große Maschinen bestehen aus Tausenden Einzelteilen – für jede Komponente müssen Wert und Ursprung nachgewiesen werden. Dieser bürokratische Aufwand trifft Mittelständler unverhältnismäßig hart.</p><p> </p><h2>Aktuelle Zahlen (VDMA, GTAI – Februar/März 2026)</h2><table width="602"><tbody><tr><td width="368"><p><strong>Exportrückgang USA 2025 (Maschinenbau)</strong></p></td><td width="234"><p>-8,0 % auf 25,2 Mrd. Euro</p></td></tr><tr><td width="368"><p><strong>Exportrückgang China 2025</strong></p></td><td width="234"><p>-8,2 % gegenüber Vorjahr</p></td></tr><tr><td width="368"><p><strong>Gesamtexporte Maschinenbau 2025</strong></p></td><td width="234"><p>198,5 Mrd. Euro (-1,8 %)</p></td></tr><tr><td width="368"><p><strong>Zollsatz EU-Produkte (USA seit EU-Einigung)</strong></p></td><td width="234"><p>15 % Grundzoll</p></td></tr><tr><td width="368"><p><strong>Zoll auf Stahl- und Aluminiumanteile</strong></p></td><td width="234"><p>bis zu 50 %</p></td></tr><tr><td width="368"><p><strong>Anteil betroffener Maschinenexporte</strong></p></td><td width="234"><p>bis zu 40 % (VDMA)</p></td></tr><tr><td width="368"><p><strong>Dollar-Verlust ggü. Euro seit Frühjahr 2025</strong></p></td><td width="234"><p>ca. -10 %</p></td></tr></tbody></table><p> </p><p><strong>Quellen: </strong><a href="https://www.gtai.de/de/trade/usa-wirtschaft/maschinen-anlagenbau">Germany Trade &amp; Invest – Maschinen- und Anlagenbau USA (März 2026), </a><a href="https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2026-02/67760493-us-zoelle-belasten-maschinenbau-exporte-sinken-2025-deutlich-016.htm">VDMA – Exportzahlen Maschinenbau 2025 (Februar 2026)</a></p><p> </p><h2>Die Chance der Spezialisten</h2><p>Je spezieller das Produkt und je weniger US-amerikanische Alternativen verfügbar sind, desto eher tragen US-Kunden die Mehrkosten. Die USA bleibt bei Maschinen in hohem Maß auf Importe angewiesen – 2024 erreichten Einfuhren einen Rekordwert von über 320 Mrd. US-Dollar.</p><p> </p><h2>Handlungsempfehlungen</h2><ul><li>Herkunftsnachweis (Certificate of Origin) für alle Komponenten vorbereiten</li><li>Zollkosten explizit einpreisen, Preisgleitklauseln in Verträge aufnehmen</li><li>Marktdiversifizierung: Mercosur, Naher Osten und Südeuropa als Wachstumspuffer</li><li>VDMA-Zollberatung nutzen – kostenfrei für Mitglieder</li></ul>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://www.ife-institut-einzelfertiger.de/handelspolitik-us-zoelle-was-einzelfertiger-jetzt-wissen-muessen/">Handelspolitik &amp; US-Zölle: Was Einzelfertiger jetzt wissen müssen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ife-institut-einzelfertiger.de">ife - Netzwerk für Einzelfertiger</a>.</p>
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