Erfolgswege in den Weltmarkt

Einzelfertiger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind weltmarktfähig. Als Technologieführer haben sie alle Karten in der Hand, um auch außerhalb ihres Heimatmarkts erfolgreich zu sein. Viele scheuen jedoch den Gang auf das internationale Parkett, da sie meinen, als Mittelständler nicht groß genug zu sein. Dass mittelständische Strukturen sogar von Vorteil sind, zeigt das neue ife.spezial am Beispiel der Einzelfertiger Broetje-Automation und M&C TechGroup.

 

Internationalisierung mit Augenmaß

Interview Broetje-Automation

Broetje-Automation entwickelt und produziert kundenspezifische Montagelinien für die Luft- und Raumfahrtindustrie. Neben selbst hergestellten Nietmaschinen kommen darin passende Roboter, Schweiß- und Fräsanlagen, Arbeitsstationen und Transporttechnik zum Einsatz. Ein weltweites Geschäft, das der norddeutsche Mittelständler mit einem Team von über 350 hoch qualifizierten Mitarbeitern steuert. Zu den wichtigsten internationalen Absatzmärkten zählen die USA, Russland und China. Im Interview mit dem ife erläutert Ingo Körner, Geschäftsführer von Broetje-Automation, wie der Einzelfertiger die internationalen Märkte in den Konzern einbindet. mehr »

Fallstudie M&C TechGroup

„Pro Jahr sollte ein Unternehmen unserer Größe jeweils einen Ländermarkt erschließen können“, meint Olaf Sommer, Geschäftsführer der M&C TechGroup aus Ratingen bei Düsseldorf. Der wachstumsstarke Gasanalytikanbieter ist mittlerweile in Europa, Nordamerika, Asien, Nordafrika und Australien tätig. „Jede Marktregion hat ihr eigenes Potenzial und ihre ganz eigene Berechtigung, warum wir dort Business machen“, unterstreicht Olaf Sommer und stellt fest: „Daher müssen wir jede Situation individuell beurteilen und passgenaue Lösungen finden.“ Dabei reicht das Spektrum an Möglichkeiten vom einfachen Vertriebsbrückenkopf bis zur autonom agierenden Tochtergesellschaft, die zusätzliche Wertschöpfungsaufgaben übernimmt. mehr »